» Hüftgelenksersatz
» Kniegelenksersatz » Fussoperationen » Knieoperationen » Schulteroperationen » Handoperationen PraxisanschriftOrthopädische PraxisklinikTharandter Straße 43 01159 Dresden TelefonAllgemein0351 – 48 29 17 0 |
![]() Der Hautschnitt ist beim Oberflächenersatz in der Regel etwas länger als bei der herkömmlichen Vorgehensweise. Auf den Schritt der Abtragung von Hüftkopf und Schenkelhals kann verzichtet werden, der Operateur wendet sich gleich dem Ersatz der Hüftpfanne zu. In diesem Punkt unterscheidet sich die Operation noch nicht von der herkömmlichen Praxis. Die dünnwandige Metallpfanne wird zementfrei im Beckenknochen verankert (Presspassung). Im zweiten Schritt wird der Hüftkopf mit speziellen Instrumenten so bearbeitet, dass eine Metallkappe, ähnlich einer Zahnkrone, auf den Hüftkopf aufgesetzt werden kann. Die Kappe wird aufgeklebt (zementiert). Letztendlich wird das künstliche Gelenk eingerenkt und die Wunde in mehreren Schichten vernäht. Der Vorteil des Oberflächenersatzes wird in der Erhaltung von Knochenmaterial im Bereich des Oberschenkelknochens gesehen. Bei einer eventuellen Lockerung der Kappe kann später ein herkömmlicher Schaft ohne ausgedehnten Knochenverlust eingesetzt werden. Er bietet sich somit insbesondere für jüngere und aktivere Patienten an, bei denen eine Wechseloperation zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlicher erscheint. Die Operationszeit beträgt etwa 90 Minuten, der Eingriff wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. » Ablauf Hüftgelenksersatz « zurück zu "Hüftgelenksersatz" |